GPS-Antenne
Die meisten GPS-Empfänger ermöglichen den Anschluss einer aktiven Außenantenne. Das Navigationsgerät benötigt die Signale von vier Satelliten zur Berechnung der Position, bis zu 12 Satelliten stehen über dem Horizont. Die meisten angebotenen Marken-Navigationsgeräte arbeiten mit der 12-Kanaltechnik, das bedeutet soviel, dass diese Signale von bis zu zwölf Satelliten gleichzeitig verarbeiten können.
Begnügt man sich nun damit, das Navigationsgerät im PKW auf das Armaturenbrett zu legen und mit den Satelliten zu koordinieren, die es zufällig über die Fenster erwischt, so entfällt sicherlich eine schnelle und präzise Navigation, denn dem Gerät fehlt die Möglichkeit der Auswahl derjenigen Satelliten, die so zueinander stehen, dass eine möglichst genaue Positionsberechnung möglich ist.
Weiterer Nachteil dieser provisorischen Anbringung des Navigationsgerätes ist, dass das Display des Gerätes dann in sehr unvorteilhaftem Blickwinkel zum Fahrer steht, wenn die Flachantenne wie erforderlich möglichst horizontal ganz vorne an der Frontscheibe nach oben ausgerichtet ist. Muss das Navigationsgerät ständig weitere Satelliten suchen, weil sie dauerhaft oder vorübergehend nicht im Sichtfeld der Antenne sind, so benötigt das Gerät deutlich mehr Strom, was auch bei Batteriebetrieb durchaus feststellbar sein wird.
Externe Antennen müssen mit einem Kabel an das Navi angeschlossen und unter die Windschutzscheibe gelegt werden. Das kann während der Fahrt störend sein, weil ein zusätzliches Kabel herumbaumelt. Es gibt jedoch auch externe GPS-Antennen, die kabellos über Bluetooth funktionieren. Geräte mit integrierter Antenne sind aber insgesamt praktischer, unter anderem deshalb, weil man sie auch als Fußgänger und auf dem Fahrrad verwenden kann. Funktionen, die somit weitere Möglichkeiten herstellen können. Geräte mit integrierter Antenne bieten jedoch häufig zusätzlich die Möglichkeit, externe Antennen anzuschließen, um den Empfang erheblich zu verbessern.